VERANSTALTUNGEN

Die vom VAP emp­foh­le­nen Bran­chen­events euro­pa­weit fin­den Sie hier.

VAP Forum Güterverkehr

Das Forum Güter­ver­kehr fand am 14. Mai 2025 statt. Den Rück­blick auf das Forum inklu­si­ve Bil­der, Prä­sen­ta­tio­nen der Refe­ren­ten zum Her­un­ter­la­den und Archiv­do­ku­men­te der vori­gen Jahre, fin­den Sie auf der Veranstaltungsseite.

Generalversammlung VAP

Unse­re GV fand am Diens­tag, 27. August 2024 in Bern statt. Wir haben uns sehr gefreut, den Bun­des­rat Dr. Albert Rösti begrüs­sen zu dür­fen. Zum Rück­blick.

2022 fand unse­re letz­te Gene­ral­ver­samm­lung statt. Nebst dem sta­tu­ta­ri­schen Teil beehr­te uns Bun­des­rä­tin Simo­net­ta Som­ma­ru­ga mit einem span­nen­den Vor­trag. Infor­ma­tio­nen fin­den Sie mit Klick auf den But­ton. Dort fin­den Sie auch das Archiv zu ver­gan­ge­nen Generalversammlungen.

VAP Forum Anschlussgleise

Am 15. Novem­ber 2022 fand das Forum Anschluss­glei­se in Zürich statt. Unter fol­gen­dem Link fin­den Sie Bil­der und Unter­la­gen, auch zu den Ver­an­stal­tun­gen der vori­gen Jahre:

Vergangene Veranstaltungen
2025
 
14. Mai 2025 – VAP FORUM GÜTERVERKEHR, Zürich

Das Forum Güter­ver­kehr fand am 14. Mai 2025 in Zürich statt – zum Rück­blick

2024
11. November 2024 – Zweite Zürcher Güterverkehrsrunde, Zürich

Inno­va­tio­nen auf lei­sen Soh­len. Wie las­sen sich Bau­stel­len in Orts­zen­tren so gestal­ten, dass Gewer­be und Pas­san­ten mög­lichst wenig beein­träch­tigt wer­den? Wie kann der Eisen­bahn-Güter­ver­kehr ver­ein­facht wer­den? Und was braucht es, dass Last­wa­gen ohne Ver­bren­nungs­mo­tor den Durch­bruch schaf­fen? Drei Expo­nen­ten berich­te­ten, wel­che Schrit­te sie auf den Wegen zu die­sen Zie­len bereits gesetzt haben. Zur Zusam­men­fas­sung. Wei­te­re Informationen.

21. November 2024 – VPI Österreich Infoveranstaltung, Wien

Die belieb­te Info­ver­an­stal­tung vom VPI Öster­reich fand im Novo­tel Haupt­bahn­hof in Wien statt. Es wur­den über aktu­el­le The­men des Schie­nen­gü­ter­ver­kehrs infor­miert. Zum Rück­blick

21./22. Oktober 2024 – Mitgliederversammlung DIE GÜTERBAHNEN, Berlin

Nebst der Mit­glie­der­ver­samm­lung gab es einen fach­li­chen Aus­tausch, Jür­gen Maier war einer der Gast­red­ner. Impres­sio­nen auf Lin­ke­dIn.

27. August 2024 – VAP GENERALVERSAMMLUNG, Bern

Am 27. August 2024 fand in Bern unse­re Gene­ral­ver­samm­lung statt. Zum Rück­blick.

27.–29. August – 12. Swiss Green Economy Symposium, Winterthur

Das Swiss Green Eco­no­my Sym­po­si­um ist eine Kon­fe­renz zu Wirt­schaft und Nach­hal­tig­keit in der Schweiz. Unter dem dies­jäh­ri­gen Motto «Gemein­sam Kon­flik­te lösen» fan­den ein­zel­ne Inno­va­ti­ons­fo­ren (Fach­kon­fe­ren­zen) statt. Infos unter https://sges.ch/.

27. Juni 2024 – DAC-Day 2024

PROSE und Knorr-Brem­se Rail Sys­tems Schweiz AG ver­an­stal­te­ten den DAC-DAY 2024, ein Sym­po­si­um über die digi­ta­le auto­ma­ti­sche Kupp­lung (DAC), die den Schie­nen­gü­ter­ver­kehr moder­ni­sie­ren wird. Die Ver­an­stal­tung bot Work­shops und Net­wor­king-Mög­lich­kei­ten für Fach­leu­te der Bahnindustrie.

29./30. Mai 2024 – UIP GV und Keepers’ Summit, Venedig «Rising to the DAC challenge»

Die Kon­fe­renz beleuch­te­te, wie und wo die Schie­ne mit den ande­ren Ver­kehrs­trä­gern ver­knüpft wer­den kann, wie der Bedarf an mul­ti­mo­da­len Lie­fer­ket­ten aus­sieht und wie das Ganze finan­ziert wer­den kann. Rück­blick.

7. Mai 2024 – VAP FORUM GÜTERVERKEHR, Zürich

Das Forum Güter­ver­kehr fand am 7. Mai 2024 in Zürich statt – zum Rück­blick

18./19. April 2024 – Swiss Shippers’ Forum 2024, Interlaken

Das dies­jäh­ri­ge Motto am Swiss Ship­pers’ Forum war«The right inno­va­tions for your sup­p­ly chain! Mas­te­ring the chal­lenges, buil­ding trust, embra­cing the future.»

7. April 2024 – VPI-Generalversammlung, Wien

Die jähr­li­che Gene­ral­ver­samm­lung des VPI, Ver­band der Pri­vat­gü­ter­wa­gen-Inter­es­sen­ten Öster­reichs, fand am 17. April 2024 in Wien statt.

9. Januar 2024, 14. VPI-Symposium, Hamburg

Am Sym­po­si­um ging es um die “Wachs­tums­chan­cen für einen zukunfts­fä­hi­gen Schie­nen­gü­ter­ver­kehr”. Zum Rück­blick.

2023
21. + 22. Juni 2023 – Get Together und 23. Technische Informationsveranstaltung, Dresden

Die The­men­schwer­punk­te waren Wag­gons und deren Instand­hal­tung im kom­bi­nier­ten Ver­kehr . Zum Rück­blick.

15.–16. Juni 2023 – UIP Keepers’ Summit und GV, Nizza

Der UIP Kee­pers’ Sum­mit fand in die­sem Jahr in Koope­ra­ti­on mit AFWP ASSOCIATION FRANCAISE DES DETENTEURS DE WAGONS am 15 bis 16. Juni 2023 in Nizza statt, am 15. Juni 2023 hielt UIP zudem ihre Gene­ral­ver­samm­lung ab. Hier geht’s zum Rückblick.

31. Mai 2023 – GS1 Excellence Days inkl. Swiss Logistics Award 2023, Bern

Die GS1 Excel­lence Days gaben Impul­se und Lösungs­an­sät­ze für mehr Nach­hal­tig­keit. In der par­al­le­len Bran­chen­ver­an­stal­tung Trans­port & Logis­tik wur­den weg­wei­sen­de Pro­jek­te für mehr Nach­hal­tig­keit vor­ge­stellt und dis­ku­tiert. Infor­ma­tio­nen zum Event hier.

9.–12. Mai 2023 – transport logistics, München

Die inter­na­tio­na­le Fach­mes­se für Logis­tik, Mobi­li­tät, IT und Sup­p­ly Chain Manage­ment fand im Trade Fair Cen­ter Messe Mün­chen statt. Zu den Infor­ma­tio­nen.

27. April 2023 – Swiss Shippers’ Forum 2023, Interlaken

Am Don­ners­tag, 27. April 2023 fand das Swiss Ship­pers’ Forum im Hotel Vic­to­ria-Jung­frau, Inter­la­ken statt. Zum Rück­blick.

20. April 2023 – VAP Forum Güterverkehr, Zürich

Das Forum Güter­ver­kehr fand am Don­ners­tag, 20. April 2023 statt. Rück­blick und Bil­der hier.

14.–16. April 2023 – Road and Logistics Days im Verkehrshaus, Luzern

Ein Wochen­en­de im Zei­chen des Stras­sen­ver­kehrs und der Logis­tik. Die Welt der Logis­tik in Action – für die ganze Fami­lie. Wei­te­re Infos hier.

21. März 2023 – Stakeholder-Konferenz (Hybrid) der Europäischen Kommission (DG MOVE), Brüssel

Akteu­re aus allen Ver­kehrs­sek­to­ren und aus dem Per­so­nen- und Güter­ver­kehr dis­ku­tier­ten, wie ein rei­bungs­lo­ser Über­gang zur Auto­ma­ti­sie­rung und Digi­ta­li­sie­rung für die Beschäf­tig­ten im Ver­kehrs­we­sen gelingt. Zu den Infos.

21. Februar 2023 – streamSAVE workshop, online

Mög­lich­kei­ten für Ener­gie­ein­spa­run­gen im (Güter-)Verkehr: Ver­la­ge­rung auf ande­re Ver­kehrs­trä­ger und Ver­bes­se­rung der Fahr­zeug­effi­zi­enz. Der Online-Work­shop wurde auf­ge­zeich­net, die Pro­to­kol­le des Work­shops sind auf der stream­SA­VE-Platt­form verfügbar.

10.1.2023 – 13. VPI-SYMPOSIUM, HAMBURG

Am Diens­tag, 10.01.2023 fand das 13. VPI-Sym­po­si­um im Hotel Hafen Ham­burg statt. Den Rück­blick dazu fin­den Sie hier.

2022
29.11.2022 – EDDP-WEBINAR ZUR DAK-MIGRATION – ONLINE

Die­ses Web­i­nar, das vom Euro­pean DAC Deli­very Pro­gram­me (EDDP) zusam­men mit DAC­ce­le­ra­te orga­ni­siert wurde, ziel­te dar­auf ab, die Ablei­tung der Migra­ti­ons­stra­te­gie sowie die neu­es­ten Ent­wick­lun­gen wie den Test­auf­bau von Pop-up-Work­shops und die Loco-Umfra­ge zu erläu­tern. Zur Ver­an­stal­tungs­sei­te

30.11.2022 – DAC4EU ÖFFENTLICHE PRÄSENTATION DER TESTERGEBNISSE – ONLINE

Das vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ver­kehr und digi­ta­le Infra­struk­tur (BMVI) finan­zier­te DAC4EU-Kon­sor­ti­um führt seit zwei Jah­ren das Pilot­for­schungs­pro­jekt “DAC-Demons­tra­tor für den Schie­nen­gü­ter­ver­kehr” durch. Bei die­ser Online-Ver­an­stal­tung wur­den die abschlies­sen­den Test­ergeb­nis­se vor­ge­stellt. Der Schwer­punkt lag auf den Betriebs­tests in Euro­pa, ins­be­son­de­re auf den Ran­gier­vor­gän­gen sowie der Ener­gie- und Datenübertragung.

1.12.2022 – EDDP-WEBINAR ÜBER DIE KOSTEN-NUTZEN-ANALYSE (CBA) – ONLINE

Die­ses Web­i­nar, das vom Euro­pean DAC Deli­very Pro­gram­me (EDDP) zusam­men mit DAC­ce­le­ra­te orga­ni­siert wurde, stell­te die Nut­zer­kon­sul­ta­ti­on und das erhal­te­ne Feed­back vor, sowie Geschäfts­fäl­le und Fall­stu­di­en. Zur Ver­an­stal­tungs­sei­te

15. November 2022 – VAP Forum Anschlussgleise

Der Wagen­la­dungs­ver­kehr in der Schweiz – oder Schie­nen­gü­ter­ver­kehr in der Flä­che – steht finan­zi­ell und poli­tisch ein­mal mehr auf dem Prüf­stand. Wir spra­chen an unse­rem Forum über neue Rol­len im Wagen­la­dungs­ver­kehr. Vor dem kuli­na­risch beglei­te­ten Netz­wer­ken dis­ku­tier­ten wir auf dem Podi­um über das Thema Sicher­heit in Rea­li­tät und Theo­rie – bestehen Unter­schie­de? Mehr dazu.

4. Oktober 2022 – European DAC Day, Prag

Am Event dis­ku­tier­ten die Teil­neh­mer, wie eine betrieb­li­che DAC-Migra­ti­on in ganz Euro­pa bis 2030 erreicht wer­den könn­te. Orga­ni­siert vom EDDP (Euro­pean DAC Deli­very Pro­gram­me) und DACcelerate.

5.–7. Oktober 2022 – International Rail Forum and Conference, Prag

Das Inter­na­tio­nal Rail­way Forum & Con­fe­rence (IRFC) ist eine der füh­ren­den Ver­an­stal­tun­gen im inter­na­tio­na­len Eisen­bahn­ka­len­der und bringt Top-Füh­rungs­kräf­te und Ent­schei­dungs­trä­ger, Bahn- und Logis­tik­fach­leu­te, Kun­den, ein­fluss­rei­che Poli­ti­ker und Insti­tu­tio­nen aus ganz Euro­pa zusam­men. Mehr Infor­ma­tio­nen hier.

6./7. Oktober 2022 – 3. BME/VDV-Gleisanschlusskonferenz, Köln

Gemein­sam mit 43 wei­te­ren Ver­bän­den aus Indus­trie, Han­del, Logis­tik, Ent­sor­gung und öffent­li­chen Insti­tu­tio­nen haben der Bun­des­ver­band Mate­ri­al­wirt­schaft, Ein­kauf und Logis­tik (BME) und der Ver­band Deut­scher Ver­kehrs­un­ter­neh­men (VDV) im Jahr 2019 die Gleis­an­schluss-Char­ta ver­öf­fent­licht. Mehr dazu.

6. Oktober 2022 – VPI Österreich Infoveranstaltung, Wien

Zum 10. Mal fand die VPI-Info­ver­an­stal­tung statt. Es werde über aktu­el­le The­men des Schie­nen­gü­ter­ver­kehrs infor­miert, Schwer­punkt­the­ma war die Digi­ta­le Auto­ma­ti­sche Kupp­lung (DAK). Zum Rück­blick.

7. & 8. September 2022 – 10. SWISS GREEN ECONOMY SYMPOSIUM, Winterthur

Unter dem Motto “VERANTWORTUNGSVOLL UND MUTIG ZUSAMMENARBEITEN” fand der Wirt­schafts­gip­fel der Schweiz zum Thema Nach­hal­tig­keit statt. Er brach­te Inspi­ra­ti­on, Wis­sen und Net­wor­king für Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter aus Wirt­schaft, Poli­tik, Wis­sen­schaft und Zivil­ge­sell­schaft, die ent­schei­den, umset­zen und Inno­va­tio­nen vor­an­trei­ben. Zum Pro­gramm.

19. August 2022 – Generalversammlung VAP

In die­sem Jahr fand unse­re Gene­ral­ver­samm­lung wie­der in Bern statt. Nebst dem sta­tu­ta­ri­schen Teil beehr­te uns Bun­des­rä­tin Simo­net­ta Som­ma­ru­ga mit einem span­nen­den Vor­trag. Alle Infor­ma­tio­nen fin­den Sie hier.

22. Juni 2022 – VPI Mitgliederversammlung / Technische Informationsveranstaltung / Get Together 2022

An der 22. Tech­ni­schen Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung wur­den am Vor­mit­tag auf das Lauf­werk (Rad­satz und Brem­se) ver­tieft mit den The­men LL-Soh­len und ET-Prü­fung ein­ge­gan­gen. Der Nach­mit­tag wid­me­te sich der Digi­ta­li­sie­rung und DAK. Dabei wur­den die The­men „Die DAK auf dem Weg zur Betriebs­fä­hig­keit“, „Tele­ma­tik & Sen­so­rik“ sowie der „Daten­aus­tausch“ betrach­tet. Mehr Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie hier.

20. Mai 2022 – 15. VAP-ECM-Erfahrungsaustausch

Der 15. VAP-ECM-Erfah­rungs­aus­tausch fand am Frei­tag, 20. Mai 2022, in Olten statt. Zum Rück­blick.

11. Mai 2022 – UIP Keepers’ Summit

Der UIP Kee­pers’ Sum­mit “Pathway to 30 % modal share – rail freight’s digi­tal future” fand am 11. Mai 2022 in Wien statt. Der Kee­pers’ Sum­mit wid­me­te sich den kon­kre­ten Maß­nah­men für eine digi­ta­le Zukunft des Schie­nen­gü­ter­ver­kehrs und einen Modal­an­teil von min­des­tens 30 %. Den Rück­blick auf Lin­ke­dIn fin­den Sie hier.

3. Mai 2022 – Forum Güterverkehr

Das belieb­te Forum Güter­ver­kehr fand am Diens­tag, 3. Mai 2022 in Zürich statt. Zum Rück­blick.

26. & 27. April 2022 – Swiss Shippers’ Forum

Das Swiss Ship­pers’ Forum fand am 26. und 27. April 2022 unter dem Motto «Facing our tri­ple chall­enge to 2050» in Inter­la­ken statt. Mehr Infos hier.

25. März 2022 – Branchen- und Medienanlass DAC4EU Demonstratorzug

Ein Schlüs­sel zur Erhö­hung der Wett­be­werbs­fä­hig­keit des Schie­nen­gü­ter­ver­kehrs ist des­sen gesamt­eu­ro­päi­sche Auto­ma­ti­sie­rung und Digi­ta­li­sie­rung. Zen­tra­les Ele­ment ist die digi­ta­le auto­ma­ti­sche Kupp­lung (DAK). Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter von Bund und Bran­che zeig­ten am 25. März 2022 im Kon­gress­zen­trum Kreuz in Bern auf, wie die Umrüs­tung in den nächs­ten Jah­ren erfol­gen soll. Hier fin­den Sie die Medienmappe.

11. Januar 2022 – 12. VPI-Symposium

Das 12. VPI-Sym­po­si­um wid­me­te sich der Ein­füh­rung der DAK und setz­te die Schwer­punk­te Tech­nik, Migra­ti­on, Kos­ten-Nut­zen-Ana­ly­se und Finan­zie­rung. Ein Resü­mee und das Video zum vir­tu­el­len Event fin­den Sie hier.

2021
16. März 2021 – Lärmforschung Eisenbahn Forum 2021

Am Diens­tag, 16. März 2021, fand das vir­tu­el­le Forum statt. Mehr Infor­ma­tio­nen dazu lesen Sie in unse­ren News.

Impressionen zur Publikation der Absichtserklärung zur Automatisierung

Impressionen zur Publikation der Absichtserklärung zur Automatisierung

Next Stop: Containerterminal Basel Wolf

Am 28. Sep­tem­ber 2021 haben die Unter­zeich­nen­den die Absichts­er­klä­rung zur Auto­ma­ti­sie­rung des Schwei­zer Schie­nen­gü­ter­ver­kehrs öffent­lich vor­ge­stellt. Anlass war ein Halt des «Con­nec­ting Euro­pe Express» – eines Son­der­zugs der EU zum «Jahr der Schie­ne» – im Con­tai­ner­ter­mi­nal Basel Wolf. Die­ser Son­der­zug über­zeugt die Durch­fahrts­län­der in Euro­pa von der Mach­bar­keit der auto­ma­ti­schen Kupplung.

Hier geht’s zum Video mit den kom­plet­ten Inter­views.

Mit vereinten Kräften in die Zukunft

Gemein­sam mit dem Bun­des­amt für Ver­kehr (BAV) und dem Ver­band öffent­li­cher Ver­kehr (VöV) haben wir vom VAP eine Absichts­er­klä­rung zur Auto­ma­ti­sie­rung des Schwei­zer Schie­nen­gü­ter­ver­kehrs unter­zeich­net. Das lang­fris­ti­ge Gross­pro­jekt star­te­te am 1. Okto­ber 2021 mit der Vor­be­rei­tung und Umset­zung der Migra­ti­on der Schrau­ben­kupp­lung zur digi­ta­len auto­ma­ti­schen Kupp­lung (DAK). Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zur Absichts­er­klä­rung fin­den Sie hier.

Revolutionäre Technologie

Anläss­lich des Events im Con­tai­ner­ter­mi­nal Basel Wolf haben BAV-Direk­tor Peter Füg­lis­ta­ler, VAP/UIP-Vor­stands­mit­glied Per-Anders Ben­thin (CEO TRANSWAGGON AG), Dési­rée Baer (CEO SBB Cargo AG) und Dirk Stahl (CEO BLS Cargo AG) vom VöV ihren Gäs­ten und den Medi­en die Absichts­er­klä­rung vor­ge­stellt. Sie beton­ten, dass die DAK den Schie­nen­gü­ter­ver­kehr revo­lu­tio­nie­ren werde. Gera­de den Akteu­ren der Logis­tik­ket­te stellt sie unver­zicht­ba­re Echt­zeit­da­ten für eine qua­li­ta­tiv hoch­ste­hen­de und damit wett­be­werbs­fä­hi­ge Leis­tung zur Ver­fü­gung. Zum Schluss führ­ten die Gast­ge­ber dem inter­es­sier­ten Publi­kum den ein­fa­chen Kupp­lungs­vor­gang vor.

VAP unterzeichnet Absichtserklärung zur Automatisierung

VAP unterzeichnet Absichtserklärung zur Automatisierung

Der VAP Ver­band der ver­la­den­den Wirt­schaft hat gemein­sam mit dem Bun­des­amt für Ver­kehr (BAV) und dem Ver­band öffent­li­cher Ver­kehr (VÖV) eine Absichts­er­klä­rung zur Auto­ma­ti­sie­rung des Schwei­zer Schie­nen­gü­ter­ver­kehrs unter­zeich­net. Das lang­fris­ti­ge Gross­pro­jekt star­tet am 1. Okto­ber 2021 mit der Vor­be­rei­tung und Umset­zung der Migra­ti­on der Schrau­ben­kupp­lung zur digi­ta­len auto­ma­ti­schen Kupp­lung (DAK).

Verkehrspolitische Grundlagen

Der Schie­nen­gü­ter­ver­kehr soll pro­duk­ti­ver und wett­be­werbs­fä­hi­ger wer­den, sei­nen Markt­an­teil an der Gesamt­lo­gis­tik stei­gern und dadurch die Ver­la­ge­rungs­po­li­tik und die Kli­ma­schutz­zie­le 2050 des Bun­des stär­ken. VAP-Prä­si­dent und Stän­de­rat Josef Ditt­li hat mit sei­ner Moti­on 20.3221 «Durch Auto­ma­tis­a­ti­on Güter auf der Schie­ne effi­zi­en­ter trans­por­tie­ren» den Anstoss für ein Umset­zungs- und Finan­zie­rungs­kon­zept für die Auto­ma­ti­sie­rung und Digi­ta­li­sie­rung des Schie­nen­gü­ter­ver­kehrs gege­ben. Das Par­la­ment hat die Moti­on bereits gutgeheissen.

Alle Marktteilnehmer an den Tisch holen

Nun erar­bei­tet das BAV mit Unter­stüt­zung von VöV und VAP die Grund­la­gen für die Exe­ku­ti­ve. Auf die­ser Basis kön­nen Bun­des­rat und Par­la­ment die Migra­ti­on zur DAK beschlies­sen. Dabei ver­tritt der VAP die Bedürf­nis­se der Wirt­schaft. Diese will den mul­ti­mo­da­len Ver­kehr mit Güter- oder Behäl­ter­um­schlag zwi­schen den Ver­kehrs­trä­gern ent­spre­chend deren Stär­ken nach­hal­tig nut­zen. Dafür müs­sen alle Markt­teil­neh­mer ein­ge­bun­den wer­den. Zu die­sen zäh­len nicht nur Ver­ant­wor­tungs­trä­ger von Gütern wie Che­mie, Papier‑, Zell­stoff- und Holz­pro­duk­ten, Autos, Kon­sum­gü­tern, Lebens­mit­teln oder Bau­stof­fen, son­dern auch von den ent­spre­chen­den Trans­port­mit­teln wie Güterwagen.

Zur Erin­ne­rung: Von 600’000 Güter­wa­gen in Euro­pa sind 220’000 in pri­va­ter Hand. Diese Pri­vat­wa­gen leis­ten rund 50% der Ton­nen­ki­lo­me­ter auf dem euro­päi­schen Schie­nen­netz. Mit­glie­der des VAP bewirt­schaf­ten knapp 45’000 pri­va­te Güter­wa­gen. Zur Siche­rung der Inter­mo­da­li­tät ist eine enge Koor­di­na­ti­on mit Euro­pa unab­ding­bar. 

Mit Daten zur Tat schreiten

Der VAP will einen effi­zi­en­ten Infor­ma­ti­ons- und Daten­aus­tausch sowie ver­netz­te Inno­va­ti­ons­of­fen­heit zwi­schen den Akteu­ren im Bahn­sys­tem ent­lang der gesam­ten Logis­tik­ket­te und unter Ein­be­zug der Güter­bahn­kun­den vor­an­trei­ben und ent­spre­chen­de Instru­men­te (mit-)entwickeln. Als zen­tra­les Ele­ment für den Erfolg die­ses Pro­zes­ses sieht der VAP die DAK und setzt daher die fol­gen­den Themenschwerpunkte:

  • Betrieb: Die DAK ermög­licht sowohl den Daten­aus­tausch in Echt­zeit als auch deut­lich effi­zi­en­te­re Betriebs­ab­läu­fe für Güter­bah­nen in Bahn­hö­fen, auf Anschluss­glei­sen und an den Gren­zen. Am viel­ver­spre­chends­ten ist die Tech­nik, für die sich die Platt­form «Euro­pean DAC Deli­very Pro­gram­me EDDP» der­zeit ent­schei­det. Die betrieb­li­chen und mone­tä­ren Vor­tei­le der Auto­ma­ti­sie­rung kom­men vor allem den Eisen­bahn­ver­kehrs­un­ter­neh­men zugu­te. Die Inves­ti­ti­ons- und Fol­ge­kos­ten hin­ge­gen fal­len bei den Wagen­hal­tern an.
  • Kosten/Nutzen: Der faire Aus­gleich von Kos­ten und Nut­zen ist in der Umset­zung zu berück­sich­ti­gen. Da die Umrüs­tung des euro­päi­schen Wagen­parks inner­halb eines defi­nier­ten Zeit­fens­ters erfol­gen muss, sind lücken­lo­se Finan­zie­rungs­hil­fen zwin­gend. Aktu­el­le Schät­zun­gen gehen von Migra­ti­ons­kos­ten von der Schrau­ben­kupp­lung auf die DAK von bis zu 20’000 Euro pro Güter­wa­gen aus. Für die pri­va­ten Wagen­hal­ter des VAP bedeu­tet das zirka 1 Mil­li­ar­de Schwei­zer Fran­ken. Darin nicht ein­ge­rech­net sind Aus­fall­zei­ten und Trans­port­kos­ten von und zur Werk­statt wäh­rend der Migrationsphase.
  • Daten: Die DAK ist vor allem wegen der zukünf­tig ver­füg­ba­ren Daten zen­tral. Diese sol­len in eine über­ge­ord­ne­te und frei zugäng­li­che Daten­platt­form ein­flies­sen. Dar­über kön­nen die Güter­bah­nen und Kun­den mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren und sich infor­mie­ren, zum Bei­spiel über Beschaf­fen­heit oder Gewicht der Wagen, Zug­län­ge oder Echt­zeit-Stand­or­te der Waren. Mit einer sol­chen Platt­form wird ein stär­ke­rer Wett­be­werb im Wagen­la­dungs­ver­kehr erst mög­lich. In Deutsch­land wer­den bereits ansehn­li­che Markt­an­tei­le von pri­va­ten Güter­bah­nen gehal­ten. In der Schweiz müs­sen für diese Ent­wick­lung zuerst die Rah­men­be­din­gun­gen ver­bes­sert wer­den. Die DAK legt einen ers­ten Mei­len­stein dafür.
BAV, SBB Cargo und VAP geben den Startschuss

Am 28. Sep­tem­ber 2021 haben BAV-Direk­tor Peter Füg­lis­ta­ler, Per-Anders Ben­thin (CEO TRANSWAGGON AG) vom VAP und Dési­rée Baer (CEO SBB Cargo AG) sowie Dirk Stahl (CEO BLS Cargo AG) vom VöV die Absichts­er­klä­rung gemein­sam mit Bran­chen­ver­tre­tern öffent­lich vor­ge­stellt. Anlass war ein Halt des «Con­nec­ting Euro­pe Express» – eines Son­der­zugs der EU zum «Jahr der Schie­ne» – im Con­tai­ner­ter­mi­nal Basel Wolf.

Hier geht’s zur Medi­en­mit­tei­lung.
Hier die Medi­en­mit­tei­lung auf Fran­zö­sisch.

25 Jahre «Vertrag von Lugano» – ein Blick in die Zukunft

25 Jahre «Vertrag von Lugano» – ein Blick in die Zukunft

Exakt 25 Jahre nach der Unter­zeich­nung des «Ver­trag von Luga­no» wurde im deut­schen Bahn­hof der Schwei­zer Grenz­me­tro­po­le Basel Bilanz gezo­gen. Für den VAP ist neben dem Aus­bau der rechts­rhei­ni­schen auch der­je­ni­ge der links­rhei­ni­schen Stre­cke für den Güter­ver­kehr dring­lich. Eben­so rasch ist die Auto­ma­ti­sie­rung ins­be­son­de­re durch die digi­ta­le auto­ma­ti­sche Kupp­lung umzu­set­zen. Schliess­lich begrüsst der VAP die vor­ge­schla­ge­ne Öff­nung der EU-Kom­bi­ver­kehrs­för­der­richt­li­nie auf mul­ti­mo­da­le Ver­keh­re mit Güter- statt Behäl­ter­um­schlag beim Verkehrsträgerwechsel.

Neue Vereinbarung

Unter dem Motto «Zu Gast bei Freun­den» schlos­sen die Ver­trags­län­der eine neue Ver­ein­ba­rung, die den Ver­trag von Luga­no ergänzt und neue Schwer­punk­te setzt. Sie sieht die nach­hal­ti­ge Stär­kung des Schie­nen­gü­ter­ver­kehrs vor, will des­sen inter­mo­da­le Wett­be­werbs­fä­hig­keit opti­mie­ren und die Zusam­men­ar­beit in Inno­va­ti­on – ins­be­son­de­re der Digi­ta­len Auto­ma­ti­schen Kupp­lung (DAK) – sowie im Rah­men des Gemein­schafts­pro­jekts Shift2Rail inten­si­vie­ren. Nach den Reden der Gäste Win­fried Her­mann, Ver­kehrs­mi­nis­ter von Baden-Würt­tem­berg, und Adolf Ogi, Alt-Bun­des­rat der Schweiz, äus­ser­te sich Josef Ditt­li, Stän­de­rat und Prä­si­dent des VAP Ver­band der ver­la­den­den Wirt­schaft zu den Kern­the­men die­ses Jubiläums.

Adolf Ogi, Alt-Bun­des­rat der Schweiz

 

Sicherung der Zulaufstrecke notwendig

Josef Ditt­li brach­te die Per­spek­ti­ve des VAP ein. Die­ser trägt auf Schwei­zer Seite mit ver­schie­de­nen Mass­nah­men zur För­de­rung eines leis­tungs­fä­hi­gen Güter­bahn­sys­tems bei. Ditt­li beton­te die Not­wen­dig­keit, zur Siche­rung der Zulauf­stre­cken den Aus­bau der Bahn­stre­cke auch links­rhei­nisch in Frank­reich zu rea­li­sie­ren. Mit der Moti­on «Staats­ver­trag für links­rhei­ni­sche NEAT-Zulauf­stre­cke» hatte die Kom­mis­si­on für Ver­kehr und Fern­mel­de­we­sen NR im Janu­ar 2020 den Bun­des­rat beauf­tragt, einen Staats­ver­trag mit Frank­reich und Bel­gi­en für eine leis­tungs­fä­hi­ge links­rhei­ni­sche Alter­na­tiv­rou­te (Flach­bahn) mit den not­wen­di­gen Infra­struk­tur­pa­ra­me­tern für den Güter­ver­kehr anzu­stre­ben. Zudem soll­te der Aus­bau der Rhein­tal­bahn in Deutsch­land mit Nach­druck wei­ter­ver­folgt wer­den. Bezüg­lich der neuen Ver­ein­ba­rung der Schweiz (UVEK) mit dem Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um von Deutsch­land stell­te Josef Ditt­li fest, dass die­ser zwar gut gemeint sei, aber mehr einer unver­bind­li­chen Absichts­er­klä­rung gleich­kommt, und for­der­te: «Die neue Ver­ein­ba­rung darf den Ver­trag von Luga­no nicht aus­ser Kraft set­zen, son­dern soll die­sen ergän­zen.» Josef Ditt­li wer­te­te es als erfreu­lich, dass nun von Sei­ten Frank­reichs Pläne zur Ver­grös­se­rung der Licht­raum­pro­fi­le in Tun­neln auf dem Abschnitt Réding–Saverne der Stre­cke Saarbrücken–Basel über Frank­reich vor­an­ge­trie­ben wer­den, wie dies der fran­zö­si­sche Infra­struk­tur­be­trei­ber SNCF Réseau ver­lau­ten liess.

Josef Ditt­li, Stän­de­rat und Prä­si­dent des VAP

 

Der VAP fördert Automation und Digitalisierung

Auch in den The­men Auto­ma­ti­on und Digi­ta­li­sie­rung setzt sich der VAP für eine Abstim­mung auf euro­päi­scher Ebene ein. Mit der Moti­on «Durch Auto­ma­ti­on Güter auf der Schie­ne effi­zi­en­ter trans­por­tie­ren» hat er die nöti­gen finan­zi­el­len Mit­tel gefor­dert. Und mit der Inter­es­sens­ge­mein­schaft Wagen­la­dungs­ver­kehr (IG WLV) enga­giert er sich gemein­sam mit wei­te­ren Akteu­ren der Wirt­schaft für die Umset­zung ent­spre­chen­der Massnahmen.

Multimodaler Verkehr zukunftsweisend

Für den VAP gilt es, nicht nur den kom­bi­nier­ten Ver­kehr im enge­ren Sinn, son­dern auch den mul­ti­mo­da­len Ver­kehr mit Umschlag von Gütern zu för­dern. Letz­te­rer ver­eint eben­falls ver­schie­de­ne Ver­kehrs­trä­ger und wird gera­de den Anfor­de­run­gen des stark wach­sen­den Stück­gut­ge­schäfts gerecht. So begrüsst der VAP die ent­spre­chen­den Vor­schlä­ge der EU-Kom­mis­si­on zur Revi­si­on der Kom­bi­ver­kehrs­richt­li­nie. Der­ar­ti­ge Vor­stös­se kön­nen mass­ge­bend mit­hel­fen, die Ziele des euro­päi­schen Green Deals zu errei­chen. In der Schweiz zeigt sich im mul­ti­mo­da­len Schie­nen­gü­ter­ver­kehr ein fünf­mal höhe­res Auf­kom­men als im kom­bi­nier­ten Ver­kehr. Nicht von unge­fähr fand die Ver­an­stal­tung in Basel statt; immer­hin ist der Bas­ler Hafen als Dreh­schei­be für lose Güter für den mul­ti­mo­da­len Ver­kehr Wasser/Schiene erfolg­reich unterwegs.

Lärmreduktion und Automatisierung machen die Bahn attraktiver

Lärmreduktion und Automatisierung machen die Bahn attraktiver

Ein beacht­li­ches Poten­zi­al für mehr Nach­hal­tig­keit im Schie­nen­gü­ter­ver­kehr liegt in der Lärm­be­kämp­fung. Der Lärm muss wei­ter gesenkt wer­den, sodass sich eine Zunah­me im Schie­nen­gü­ter­ver­kehr ohne wesent­li­che Lärm­zu­nah­men rea­li­sie­ren lässt. Das kommt dann der Umwelt und der Bevöl­ke­rung zugu­te. Wel­che Kon­zep­te und Mass­nah­men der­zeit geprüft wer­den und erfolg­ver­spre­chend sind, erläu­ter­ten die Refe­ren­ten am Forum Lärm­for­schung 2021.

Am Lärm­for­schungs­fo­rum 2021 stand ein wesent­li­cher Aspekt des zukunfts­fä­hi­gen Schie­nen­gü­ter­ver­kehrs im Mit­tel­punkt: die Auto­ma­ti­sie­rung. Damit die Bahn für den Güter­trans­port attrak­ti­ver wird, muss sie effi­zi­en­ter und nach­hal­ti­ger wer­den. Ein Bei­spiel dafür ist die digi­ta­le auto­ma­ti­sche Kupp­lung (DAK). Sie stellt einen gros­sen Mei­len­stein in der Auto­ma­ti­on dar und lässt die Effi­zi­enz im euro­päi­schen Schie­nen­gü­ter­ver­kehr beacht­lich stei­gern. Wird der Schie­nen­gü­ter­ver­kehr güns­ti­ger, kann sich der Anteil der Bahn am Gesamt­ver­kehrs­vo­lu­men erhö­hen, was die CO2-Reduk­ti­on begünstigt.

Auch die Steue­rung der Infra­struk­tur und des Ver­kehrs müs­sen ver­mehrt auto­ma­ti­siert und digi­ta­li­siert wer­den. Echt­zeit­in­for­ma­tio­nen für Kun­den über den Trans­port oder den siche­ren Betrieb der ein­ge­setz­ten Wagen und die kor­rek­te Bela­dung sowie teil­au­to­no­me Bedie­nung der Anschluss­glei­se stär­ken den Bahn­gü­ter­ver­kehr. Eine Anschub­fi­nan­zie­rung würde die digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on erleich­tern, wäh­rend gleich­zei­tig die Sub­ven­tio­nen abge­baut wer­den könnten.

Der VAP trägt mass­ge­bend dazu bei, die Inno­va­ti­ons­kraft und den Trans­for­ma­ti­ons­wil­len sei­ner Mit­glie­der zu stär­ken. Nur so kann der Schie­nen­gü­ter­ver­kehr attrak­ti­ver wer­den und sich zu einer val­ablen Alter­na­ti­ve zur Stras­se ent­wi­ckeln. Dazu unter­stützt der VAP seine Mit­glie­der bei der Umset­zung der Auto­ma­ti­sie­rung in der Schweiz, immer in Abstim­mung mit den Ent­wick­lun­gen und Anfor­de­run­gen in Europa.

Detailinformationen aus dem Forum Lärmforschung Eisenbahn 2021

Rudolf Sper­lich, Vize­di­rek­tor des Bun­des­am­tes für Ver­kehr (BAV), begrüss­te die Teil­neh­men­den und blick­te auf die Ent­wick­lung der Lärm­sa­nie­rung zurück, um das Forum ein­zu­ord­nen. Er begrün­de­te die Pio­nier­rol­le der Schweiz in Euro­pa und hielt fest, dass das Pro­gramm bezüg­lich Kos­ten und Ter­mi­nen sehr erfolg­reich umge­setzt wer­den konn­te. Weil die Wir­kung das gesetz­li­che Sanie­rungs­ziel jedoch knapp ver­fehl­te, beschloss das Par­la­ment 2013 ein­stim­mig zusätz­li­che Mass­nah­men. Die Inno­va­ti­ons­hil­fen und die Res­sort­for­schung sind zwei die­ser ergän­zen­den Instru­men­te, die 2025 aus­lau­fen wer­den. Aus die­sem Grund seien noch­mal Ideen­reich­tum, Ver­net­zung und Inno­va­ti­ons­wil­le gefragt, um den neuen, inter­es­san­ten Ansät­zen zum Erfolg bzw. zu einer brei­ten Anwen­dung zu verhelfen.

Paul Stef­fen, Vize­di­rek­tor im Bun­des­amt für Umwelt (BAFU), wies in sei­ner Begrüs­sung auf die Not­wen­dig­keit wei­te­rer Inno­va­tio­nen bei den Eisen­bah­nen hin. Inno­va­ti­on sei wei­ter­hin nötig, nicht nur für die Gesund­heit der Anwoh­nen­den, son­dern auch, um den Umwelt­vor­teil der Bahn gegen­über der Stras­se zu stär­ken und damit Markt­an­tei­le beim Güter­ver­kehr zu halten.

Det­lef Schli­ckel­mann, Ver­tre­ter des VAP Ver­band der ver­la­den­den Wirt­schaft, erläu­ter­te, dass das Lärm­sa­nie­rungs­pro­jekt im Jahr 2016 mit der Inbe­trieb­nah­me der letz­ten rund 4’000 sanier­ten Wagen ende­te. Die Bran­che habe den gesam­ten Pro­zess von Seri­en­en­gi­nee­ring, Zulas­sung, Umbau inkl. Mate­ri­al­pool und Finan­zie­rung unter der Pro­jekt­lei­tung des VAP erfolg­reich orga­ni­siert. Schli­ckel­mann fügte an, dass mit dem Pro­jekt der digi­ta­len auto­ma­ti­schen Kupp­lung (DAK) eine gros­se Effi­zi­enz­stei­ge­rung im euro­päi­schen Schie­nen­gü­ter­ver­kehr geschaf­fen werde und der VAP mit der raschen Umset­zung des DAK-Pro­jekts eine zwei­te Erfolgs­ge­schich­te für den Fort­schritt des Schie­nen­gü­ter­ver­kehrs schrei­ben möchte.

Eisen­bahn­lärm­for­schung nach Bun­des­ge­setz über die Lärm­sa­nie­rung der Eisen­bahn (BGLE)
Fredy Fischer, stell­ver­tre­ten­der Chef der Abtei­lung Lärm und NIS im BAFU, hob in sei­nem ein­füh­ren­den Vor­trag her­vor, wie wich­tig es sei, dass die Eisen­bahn noch lei­ser werde. Er for­der­te die Bran­chen­ver­tre­ter auf, eine gemein­sa­me Visi­on der lei­sen Eisen­bahn zu ent­wer­fen. Wenn es dazu For­schung oder Ent­wick­lung brau­che, sei der Bund gerne bereit, Pro­jek­te zu unterstützen.

5L-Demons­tra­tor­zug
Jens-Erik Gal­diks, Lei­ter Flot­ten­tech­nik von SBB Cargo, zeig­te anhand des Pro­jek­tes «5L-Demons­tra­tor­zug», dass sich mit aktu­el­len Tech­no­lo­gien der Lärm von Güter­wa­gen um wei­te­re 6 dB ver­rin­gern lässt. Hier­bei gilt es, das Kos­ten-Nut­zen-Ver­hält­nis im Auge zu behal­ten und zu beach­ten. Eben­falls wesent­lich sind wei­te­re Effek­te wie bei­spiels­wei­se die Ver­schleiss­min­de­rung. Diese kom­mer­zi­el­len Effek­te fal­len nicht zwin­gend beim Inves­tor an. Daher ist ein Nut­zen­aus­gleich zwi­schen Infra­struk­tur­be­trei­bern, Eisen­bahn­ver­kehrs­un­ter­neh­men und Wagen­hal­tern zu schaf­fen. Jens-Erik Gal­diks stell­te im Wei­te­ren fest, dass eine noch­ma­li­ge Lärm­min­de­rung von Güter­wa­gen der­zeit unver­hält­nis­mäs­sig wäre und ande­re Mass­nah­men wie Opti­mie­run­gen von Loko­mo­ti­ven vor­an­ge­trie­ben wer­den sollten.

Gesamt­op­ti­mier­ter inno­va­ti­ver Güter­wa­gen
Dr. Hanno Schell, Head of Inno­va­ti­on bei VTG Rail Euro­pe GmbH, sprach über das Ziel, einen lei­se­ren Güter­wa­gen zu kon­stru­ie­ren. Als Ers­tes wur­den das Gewicht um 800 kg und der Schall von 83 dB(A) auf 76 dB(A) redu­ziert. VTG ent­wi­ckel­te das Dreh­ge­stell des Typs RC25NT-H‑D der Firma ELH Eisen­bahn­lauf­wer­ke Halle GmbH & Co. KG wei­ter. Sie ersetz­te die Rei­bungs­dämp­fung durch eine hydrau­li­sche Dämp­fung. So konn­te sie im Querträ­ger bei der Deich­sel 200 kg pro Dreh­ge­stell ein­spa­ren. Zudem baute VTG Bona­trans-Rad­sät­ze mit einer lärm­min­dern­den BASF-Beschich­tung ein. Bei der Schei­ben­brem­se wurde eine geschweiss­te Stahl­schei­be ein­ge­setzt, die 49 kg leich­ter ist als her­kömm­li­che Guss­schei­ben; wei­te­re 13 kg lies­sen sich bei der Schei­ben­brems­zan­ge ein­spa­ren. Mit dem lei­se­ren Dreh­ge­stell fan­den in der Schweiz bereits diver­se Tests statt. Ins­ge­samt würde die­ses höhe­re Fahr­ge­schwin­dig­kei­ten gestat­ten, mehr Gewicht auf­neh­men und dank der hydrau­li­schen Dämp­fung sehr gute Lauf­ei­gen­schaf­ten ausweisen.

Com­po­si­te-Rad­satz
Pro­fes­sor Masoud Mota­val­li, Lei­ter der Abtei­lung Struc­tu­ral Engi­nee­ring an der Eid­ge­nös­si­schen Mate­ri­al­prü­fungs- und For­schungs­an­stalt (Empa), refe­rier­te über den Ein­satz von leich­ten und hoch­fes­ten faser­ver­stärk­ten Kunst­stof­fen zur Her­stel­lung eines Com­po­si­te-Rad­sat­zes und eines Com­po­si­te-Dreh­ge­stells. Eine Mach­bar­keits­stu­die zeige, dass der ent­wor­fe­ne Rad­satz 40% leich­ter als die her­kömm­li­che metal­li­sche Vari­an­te sei. Aus­ser­dem sei eine Lärm­re­duk­ti­on von 3 dB erreicht wor­den. Die Kar­bon­fa­ser-ver­stärk­ten Kunst­stof­fe sind kor­ro­si­ons­fest, besit­zen eine sehr lange Lebens­dau­er und hohe Ermü­dungs­fes­tig­keit, sind aber ver­gli­chen mit klas­si­schen Mate­ria­li­en sehr viel teu­rer. Masoud Mota­val­li schlägt des­halb vor, ein gan­zes Dreh­ge­stell aus Com­po­si­ten zu ent­wer­fen, weil damit eine opti­mier­te Preis­ge­stal­tung bes­ser mög­lich wäre. Er ist über­zeugt, dass damit eine mas­si­ve Gewichts­re­duk­ti­on mög­lich wäre und die Eigen­dämp­fung des Mate­ri­als die Anzahl Dämp­fer redu­zie­ren würde. Zudem könn­ten wei­te­re Inno­va­tio­nen ein­ge­baut wer­den, zum Bei­spiel eine Eigen­len­kung, die den Ver­schleiss der Glei­se ver­min­dern wür­den. Das alles würde eine deut­li­che Lärm­re­duk­ti­on gegen­über her­kömm­li­chen Dreh­ge­stel­len bringen.

Ent­wick­lung eines Ober­bau-Simu­la­ti­ons-Tools
Jean Marc Wun­der­li, Lei­ter der Abtei­lung Akustik/Lärmminderung der Empa, stell­te in sei­nem Vor­trag ein num­me­ri­sches Modell zur Simu­la­ti­on von Über­roll­vor­gän­gen vor, das in drei Modu­len die resul­tie­ren­den Kon­takt­kräf­te, die Struk­tur­schwin­gun­gen und schliess­lich den abge­strahl­ten Luft­schall nach­bil­det. Herr Wun­der­li beton­te, dass Simu­la­ti­ons­werk­zeu­ge, die die Schall­ent­ste­hung und Abstrah­lung des Roll­ge­räu­sches von Eisen­bah­nen phy­si­ka­lisch kor­rekt model­lier­ten, eine zwin­gen­de Vor­aus­set­zung für Opti­mie­run­gen an Fahr­zeug und Ober­bau seien. Auf­grund der hohen Kom­ple­xi­tät des Sys­tems und der teil­wei­se wider­sprüch­li­chen Anfor­de­run­gen (Lärm, Erschüt­te­run­gen, Ver­schleiss, Lage­sta­bi­li­tät …) sei ein Ansatz nach dem Prin­zip «Trial-and-Error» nicht zielführend.

«Rail Pads» – weni­ger Roll­ge­räu­sche und mehr Schutz
Hol­ger Frau­en­rath, Pro­fes­sor am Insti­tut für Mate­ri­al­wis­sen­schaft der Ecole Poly­tech­ni­que Fédé­ra­le de Lau­sanne (EPFL), stell­te ein Pro­jekt zur Ent­wick­lung neu­ar­ti­ger Schie­nen­zwi­schen­la­gen vor. Diese sol­len sowohl einen bes­se­ren Schutz des Bahn­ober­baus als auch eine Lärm­min­de­rung von min­des­tens 1 dB (A) gegen­über übli­chen Schie­nen­zwi­schen­la­gen ermög­li­chen. Das mul­ti­dis­zi­pli­nä­re Pro­jekt­team bringt For­scher der EPFL, der HEIG Yver­don und der Empa aus den Berei­chen der Mate­ri­al­wis­sen­schaf­ten, nume­ri­schen Simu­la­ti­on, Vibro­akus­tik, Umwelt­in­ge­nieu­re sowie Bahn­ex­per­ten der SBB zusam­men. Auf der Grund­la­ge einer expe­ri­men­tel­len Model­lie­rungs­ket­te, die von den Mate­ri­al­ei­gen­schaf­ten über das Ver­hal­ten einer Schie­nen­zwi­schen­la­ge als Kom­po­nen­te bis hin zum Sys­tem­ver­hal­ten im Gleis reicht, wer­den neue Mul­ti­ma­te­ri­al-Schie­nen­zwi­schen­la­gen mit einem wei­chen Kern mit hoher Dämp­fungs­ka­pa­zi­tät zwi­schen 200 und 2’000 Hz ent­wi­ckelt. Diese wer­den für ein gutes Gleich­ge­wicht zwi­schen mecha­ni­scher Sta­bi­li­tät, Lärm­min­de­rung und Ober­bau­schutz opti­miert sein. Der­zeit wer­den Designs nach euro­päi­schen Nor­men geprüft und für die letz­te Ent­wick­lungs­pha­se vor­be­rei­tet, in der es um die Pro­duk­ti­on von Pro­to­ty­pen auf tech­ni­schem Mass­stab für Feld­ver­su­che im Gleis ab März 2022 geht. Die neuen Schie­nen­zwi­schen­la­gen wer­den sowohl für eine ver­rin­ger­te Lärm­be­las­tung in dicht besie­del­ten Län­dern als auch für Bahn­be­trei­ber inter­es­sant sein, da sie die Kos­ten für den Unter­halt des Ober­baus redu­zie­ren dürften.

Opti­mier­te Beton­schwel­le, opti­mier­te Zwi­schen­la­ge
Dr. Chris­ti­an Czol­be, Seni­or Engi­neer Acou­stics bei PROSE AG, zeig­te auf, dass Lärm ent­lang von Eisen­bahn­stre­cken sowohl vom Roll­ma­te­ri­al als auch von den Kom­po­nen­ten im Gleis abhän­ge. Für die Infra­struk­tur seien daher Mass­nah­men sinn­voll, die die Schie­nen­dämp­fung erhöh­ten und den Schie­nen­schall redu­zier­ten. In einem For­schungs­pro­jekt ent­wi­ckel­te PROSE zusam­men mit Vigier Rail akus­tisch opti­mier­te Beton­schwel­len und unter­such­te zwei viel­ver­spre­chen­de Pro­to­ty­pen in einem Test­gleis. In einem wei­te­ren Pro­jekt wurde ein unschein­ba­res und kaum sicht­ba­res Bau­teil zwi­schen Schie­ne und Schwel­le opti­miert. Dr. Chris­ti­an Czol­be kon­sta­tier­te, dass die ent­wi­ckel­te Bate­gu-Zwi­schen­la­ge eine lange For­de­rung der Bahn­in­dus­trie ver­ei­ne: Sie dämp­fe die dyna­mi­schen Stoss­be­las­tun­gen im Ober­bau und redu­zie­re gleich­zei­tig den Lärm. Mit einer gemes­se­nen Lärm­min­de­rung von bis zu 5 dB (A) würde es an der Stre­cke deut­lich lei­ser, was die Anwoh­ner unmit­tel­bar nach deren Ein­bau wahr­neh­men und bestä­ti­gen könn­ten. Sie scho­ne eben­so den Gleis­ober­bau und führe damit zu einer Reduk­ti­on der Lebens­zy­klus­kos­ten – eine Win-win-Situa­ti­on für Bahn­in­dus­trie und Anwoh­ner. Die neue Bate­gu-Zwi­schen­la­ge habe alle rele­van­ten Norm- und Feld­prü­fun­gen sowie die Dau­er­fes­tig­keits­ver­su­che bestan­den und stehe für den unbe­denk­li­chen Seri­en­ein­satz in der Bahn­in­fra­struk­tur ab sofort zur Verfügung.

Mes­sung der akus­ti­schen Rau­heit
Flo­ri­an Mauz, wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter und Dok­to­rand an der ETH Zürich, stell­te einen Ent­wick­lungs­an­satz für ein opti­sches Mess­ge­räts zur Mes­sung der akus­ti­schen Rau­heit auf Schie­nen vor. In Zukunft solle es mög­lich sein, die Rau­heit vom fah­ren­den Zug aus zu mes­sen. Durch die geschick­te Kom­bi­na­ti­on meh­re­rer Sen­so­ren könne das Mess­ergeb­nis opti­miert wer­den. Flo­ri­an Mauz zeig­te den Test­auf­bau und die Ver­suchs­rei­hen in einer Labor­um­ge­bung. Schon bald würde der Ansatz am fah­ren­den Zug getes­tet und auf seine Genau­ig­keit validiert.

Der Link zur Web­sei­te des Forums lau­tet www.laermforschung-eisenbahn.ch.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Res­sort­for­schung Eisen­bahn sowie zu den Ver­ga­be­kri­te­ri­en fin­den Sie auf der Web­sei­te der BAFU.

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